Rebhuhn_Kette Foto C. Gelpke Rebhuhn_Kopf Foto Bastian Meise HGON_Logo_Reiher

Die Ergebnisse der letztjährigen Erfassungen machen Mut!

Die Beteiligung an der Kartierung des Rebhuhnbestandes in den Halbminutenfeldern war sehr umfangreich und engagiert.
Herzlichen Dank allen, die mitgeholfen und so unseren Wissenstand enorm verbessert haben!

2019 wurden zwar in gut der Hälfte der untersuchten Minutenfelder keine Rebhühner beobachtet.
In 130 Halbminutenfeldern mit gezielter Suche nach der Art konnten aber immerhin 253 revierverteidigende Rebhuhn-Männchen erfasst werden.
Meist waren es ein oder zwei Rufer pro Probefläche, maximal jedoch sogar bis zu 7 und 12 Männchen.
Insgesamt wurden, einschließlich weiterer Beobachtungen, 348 Rebhühner in 296 Gebieten von Mitte Februar bis April nachgewiesen.
Auf 76 Flächen wurden Kontrollen 2018 und 2019 durchgeführt, so dass ein direkter Vergleich beider Jahre möglich ist:
Auf 25 Flächen haben Rebhühner 2019 im Vergleich zu 2018 zugenommen, auf 39 Flächen gab es keinen Unterschied zwischen beiden Jahren
und auf 12 Flächen wurden 2019 weniger Rebhühner festgestellt als 2018. In der Summe wurden auf diesen 76 Flächen 69 Rev.im Jahr 2018 und 87 Rev. im Jahr 2019 erfasst.
Diese Zunahme ist sehr erfreulich und auf die für die Art günstige, trockene Brutzeit 2018 und den milden Winter 2018/19 zurückzuführen.
Herzlichen Dank allen BeobachterInnen für Ihren Einsatz bei der Erfassung der Rebhuhnvorkommen!
Die ehemalige und die aktuelle Verbreitung der Art sind in der angehängten Karte zusammengefasst.
Herzlichen Dank allen BeobachterInnen für Ihren Einsatz bei der Erfassung der Rebhuhnvorkommen!

Foto von C. Gelpke
Karte Ergebnis 2019 Erläuterungen zur Ergebniskarte:
Grau unterlegt sind die Quadranten der TK 1:25.000, in denen während der ADEBAR-Kartierung von 2005 bis 2009
in Hessen Rebhühner nachgewiesen wurden.
Grün sind die Rebhuhnmeldungen aus dem Jahr 2019 dargestellt.
In Blau sind die in ornitho archivierten Rebhuhnmeldungen ab dem Jahr 2012 dargestellt.
Rot sind diejenigen Minutenfelder gekennzeichnet, in denen erfolglos nach Rebhühnern gesucht worden ist.
Vor allen in den Randbereichen der Verbreitung ist somit ein sehr deutlicher Rückgang erkennbar.
Rebhuhn_1